Hören Sie auf, das kalte Gebräu in die Spüle zu schütten. Der letzte Rest Kaffee in der Karaffe ist keine Verschwendung. Es ist ein nährstoffreicher Dünger, der darauf wartet, umgesetzt zu werden. Sie können sowohl die Flüssigkeit als auch den Boden zum Füttern Ihrer Pflanzen verwenden, unabhängig davon, ob sie auf der Fensterbank eingetopft oder in der Gartenerde verwurzelt sind.
Kaffee sorgt für einen deutlichen Stickstoffschub. Stickstoff sorgt für üppiges, grünes Wachstum und stärkt die Stängel. Es enthält außerdem Kalzium und Magnesium. Diese Mineralien unterstützen die allgemeine Pflanzengesundheit. Aber Sie können nicht einfach einen Topf mit dunklem Braten auf eine Petunie werfen und erwarten, dass sie gedeiht.
Die Verwässerungsregel
Sie müssen den Kaffee verdünnen. Denken Sie an die Konsistenz von schwachem Tee. Ist die Lösung zu stark, kann sie den Pflanzen eher schaden als helfen. Ein gutes Verhältnis ist etwa ein Viertel Kaffee zu drei Viertel Wasser. Wenn Sie Ihren Kaffee stark brühen, müssen Sie sich möglicherweise für die Halb-Halb-Mischung entscheiden. Es muss nicht chemisch präzise sein. Achte nur darauf, dass es wässrig aussieht.
Dieser Flüssigdünger eignet sich für Topfpflanzen, Zimmerpflanzen und in Gemüsegärten. Der Schlüssel ist die Säure. Kaffee und Kaffeesatz sind säurehaltig. Während einige Pflanzen alkalischen Boden bevorzugen und Kaffee ablehnen, gedeihen andere darin gut.
Pflanzen wie Maiglöckchen, Lavendel und Geißblatt mögen im Allgemeinen keine sauren Bedingungen. Mit Kaffeezusätzen vertragen sie sich nicht. Viele andere Arten lieben jedoch den niedrigeren pH-Wert.
Welche Pflanzen lieben Kaffee?
Laut Gardening Know How profitieren die folgenden säureliebenden Pflanzen von einer regelmäßigen Dosis Joe:
- Usambaraveilchen
- Blaubeeren
- Azaleen
- Phalaenopsis-Orchideen
- Amaryllis
- Begonien
- Alpenveilchen
- Hortensien
- Bromelien
- Gardenie
- Hyazinthen
- Ungeduldig
- Farne
- Rosen
Es gibt wahrscheinlich mehr Pflanzen auf dieser Liste, die den Kriterien entsprechen, aber diese sind die Schwergewichte. Wenn Sie eines davon haben, ist Ihr übrig gebliebener Kaffee Gold wert.
Frequenz und Gründe
Füttern Sie Ihre Pflanzen einmal pro Woche mit dieser schwachen Kaffeelösung. Sie erhalten Wasser und Nährstoffe in einem Schritt. Es ist eine effiziente Routine.
Dann ist da noch das Gelände. Werfen Sie sie auch nicht weg. Sie sind eine starke Stickstoffquelle, wenn sie direkt in die Erde gegeben oder auf einen Komposthaufen geworfen werden. Einige Studien stellen die Wirksamkeit der direkten Zugabe von Erde in den Boden in Frage, aber viele Gärtner schwören auf die Ergebnisse.
Besonders säureliebende Pflanzen wie Heidelbeeren, Azaleen und Rhododendren erfreuen sich an der Anlage. Sie erhöhen auf natürliche Weise den Säuregehalt des Bodens. Es dient im Laufe der Zeit auch als milder Dünger.
Schädlingsbekämpfung und Würmer
Kaffeesatz hat einen sekundären Vorteil. Sie vertreiben Schädlinge. Nacktschnecken, Schnecken und Ameisen neigen dazu, die kiesige Textur zu meiden. Es handelt sich um eine natürliche Barriere.
Wenn Sie Wurmkompostierung betreiben, werden Ihre Würmer den Boden lieben. Sie bauen sich schnell ab und liefern Energie.
Wenn Sie das nächste Mal Ihre Tasse ausgetrunken haben, machen Sie eine Pause. Diese dunkle Flüssigkeit und die feuchten Rückstände am Boden des Filters sind kein Müll. Es sind Ressourcen. Benutze sie. Ihr Garten wird den Unterschied sehen.
So verwenden Sie Kaffeesatz als Pflanzendünger
Rosen erfordern regelmäßige Fütterung. Sie sind wählerisch. Sie können sie mit Kaffeesatz füttern, aber Sie müssen vorsichtig sein. Zu viel Stickstoff verbrennt die Blüten.
Säureliebende Pflanzen und Kaffeesatz
Kaffeesatz verändert die Bodenchemie. Sie verleihen Säure. Dies fördert das Gedeihen säureliebender Pflanzen. Blaubeeren mögen es. Hortensien mögen es. Azaleen und Stechpalmen tun es auch.
Pflanzen, die Kaffeesatz hassen
Nicht jede Pflanze profitiert davon. Manche leiden. Chinesischer Senf hasst es. Italienisches Weidelgras ist kein Fan. Spargelfarn und Geranien haben Probleme mit der Erde, wenn sie mit Erde vermischt ist.
Anwendungsregeln
Streuen Sie den Boden dünn darüber. Halten Sie sie vom Stiel fern. Ein paar Zentimeter Platz sind am besten. Direkter Kontakt schadet der Pflanze.
