Wir sind zurück. Der Mond schleicht in Sicht, kaum sichtbar, aber unbestreitbar da. Es ist die schwierige Zeit zwischen der neuen Dunkelheit und dem hellen Licht.
Nur ein Splitter
Mittwoch, der 15. Juli, bringt einen zunehmenden Halbmond. Kaum ein Prozent der Oberfläche ist am Himmel zu sehen. Man braucht Augen, die scharf genug sind, um einen Geist zu erkennen.
Der tägliche Tracker der NASA bestätigt das schwache Leuchten.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis sich die Dinge ändern. Am 29. Juli kommt der nächste Vollmond. Zwei Wochen warten. Dehnt sich die Stille? Wahrscheinlich. Aber das ist nur Astronomie.
So funktioniert der Trick
Es handelt sich um eine 29,5-tägige Schleife. Rund. Der Mond leuchtet offensichtlich nicht von alleine. Es fängt einfach das Auge der Sonne ein und reflektiert es zu uns zurück.
Während es umkreist, verschiebt sich der Winkel. Die gleiche Seite ist immer der Erde zugewandt, ja. Aber die Beleuchtung ändert sich. Wir gehen von unsichtbar zu vollständig und wieder unsichtbar über. Ein kosmisches Spotlight-Spiel.
Hier erfahren Sie, wie es zusammenbricht.
- Neumond – zwischen Erde und Sonne. Wir sehen nichts. Reine Dunkelheit.
- Wachsing Crescent – Ein dünner Lichtfleck auf der rechten Seite (wenn Sie im Norden sind).
- Erstes Viertel – Halbwörtlich. Sieht aus wie ein Keks, der in der Mitte gespalten ist.
- Wachsing Gibbous – Ausbeulen, bei Lichteinstrahlung fett, aber nicht satt.
- Vollmond – Alles davon. Hell und laut am Himmel.
- Waning Gibbous – Beginnt zu schrumpfen. Rechts verblasst das Licht.
- Drittes Viertel – Wieder halb beleuchtet. Diesmal auf der linken Seite.
- Waning Crescent – Ein letzter Lichtgeist auf der linken Seite. Dann beginnt der Zyklus von neuem.
Nichts Besonderes. Nur die Physik wiederholt sich, während wir nach oben starren und uns fragen, wo das Licht geblieben ist. 🌑
