William Shockley: Der Mann, der das Silicon Valley aufgebaut und eine Kontroverse entfacht hat

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Er veränderte die Welt mit einem winzigen Schalter. Dann versuchte er, es mit Hass zu ändern.

Der Name William B. Shockley ist in das Fundament jedes Smartphones, Laptops und Smart-Geräts eingraviert, das Sie verwenden. Er war Miterfinder des Transistors. Aber sein Vermächtnis ist eine gezackte Narbe in der Geschichte der Wissenschaft, die sowohl von seiner späteren Bigotterie als auch von seiner früheren Brillanz geprägt ist.

Shockley wurde 1910 in London geboren und zog für seine Ausbildung in die USA. Er studierte Physik am Caltech und am MIT und schloss sein Studium mit einem Ph.D. ab. im Jahr 1936. Er landete bei den Bell Telephone Laboratories, einem Ort, an dem einige der wichtigsten technologischen Veränderungen des 20. Jahrhunderts stattfinden würden.

Er hat dort nicht nur Physik studiert. Er war besessen von Halbleitern.

Während des Zweiten Weltkriegs war er Forschungsdirektor der Antisubmarine Warfare Operations Research Group der US-Marine. Es war eine harte Arbeit. Daten analysieren. Muster im Chaos finden. Aber der Krieg endete. Und Shockley kehrte mit einer einzigartigen Mission zu den Bell Labs zurück.

Er wollte elektronische Signale mithilfe von Festkörpermaterialien steuern. Vakuumröhren waren sperrig. Sie sind ausgebrannt. Sie waren ineffizient. Er wusste, dass es einen besseren Weg gab.

Der Transistor-Durchbruch

Der Durchbruch geschah nicht im luftleeren Raum. Es geschah in Zusammenarbeit und dann im Konflikt.

Shockley arbeitete mit John Bardeen und Walter H. Brattain zusammen. 1947 erfand das Trio den Punktkontakttransistor. Es war ungeschickt. Unzuverlässig. Aber es hat funktioniert. Bis 1948 hatten sie den Sperrschichttransistor entwickelt. Ein effektiveres Gerät.

Diese Erfindung ersetzte die Vakuumröhre. Es läutete das Zeitalter der Mikrominiaturelektronik ein.

Für diese Arbeit erhielt Shockley 1956 den Nobelpreis für Physik. Es war der Höhepunkt seiner wissenschaftlichen Karriere.

Doch 1955 nimmt die Geschichte eine düstere Wendung. Shockley verließ die Bell Labs, um das Shockley Semiconductor Laboratory in Palo Alto, Kalifornien, zu gründen. Er wechselte für diese Rolle zu Beckman Instruments, Inc.

Dieses Labor wird oft als Geburtsort des Silicon Valley bezeichnet. Es zog einige der klügsten jungen Ingenieure des Landes an. Doch Shockleys Führungsstil war bekanntermaßen schwierig. Er entfremdete sein bestes Talent. Acht seiner Mitarbeiter verließen das Unternehmen, um Fairchild Semiconductor zu gründen. Diese acht würden später Dutzende anderer Unternehmen hervorbringen.

Er baute ein Ökosystem der Innovation auf und untergrub gleichzeitig seine eigene Belegschaft.

Akademische Jahre und Kontroversen

1958 wurde Shockley Dozent an der Stanford University. 1963 war er dort der erste Poniatoff-Professor für Ingenieurwissenschaften. Er blieb bis 1974 emeritiert.

Außerdem schrieb er 1950 „Electrons and Holes in Semiconductors“. Ein wegweisender Text.

Doch in den späten 1960er Jahren veränderte sich sein öffentliches Auftreten. Er wurde zu einer Figur heftiger Kontroversen. Seine Ansichten zu Rasse und Intelligenz wurden vielfach diskutiert und weithin verurteilt.

Er argumentierte, dass standardisierte Intelligenztests genetische Faktoren widerspiegelten. Er behauptete, diese Tests hätten bewiesen, dass Schwarze den Weißen intellektuell unterlegen seien. Es war nicht nur eine beiläufige Meinung. Es war eine Grundüberzeugung, die er öffentlich vertrat.

Er ging weiter. Er kam zu dem Schluss, dass die höheren Reproduktionsraten unter schwarzen Gemeinschaften einen rückläufigen Effekt auf die Evolution hatten.

Diese Ansichten wurden nicht im luftleeren Raum vertreten.